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vormals Reitverein Boppard. e.V.

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Start Berichte / Nachrichten Jagdreitertag Rheinland-Pfalz

Jagdreitertag Rheinland-Pfalz

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Gelungenes Event !

Zellersbucher-Maare


Am So. 25. Juli 2010  fand der 1. Rheinland-Pfälzische Jagdreitertag auf der
Vielseitigkeitsanlage  Zellersbucher-Maare in Kaisersesch statt.

Keiner wusste im Vorfeld, ob dieser Termin von den Jagdreitern angenommen würde.
Um so überwältigender war der Erfolg.

Ergebnis Jagdreiterprüfung Gruppenritt

Ergebnis Jagdreiterprüfung Einzelritt 


Zuerst war die Idee  !

Dann folgte die Umsetzung !

Die wunderschöne Geländestrecke in Kaisersesch, von Jörg Grün in den letzten Jahren mit viel Liebe zum Detail gebaut, herrlich gelegen und umsäumt von Wald, war der ideale Platz für solch ein Vorhaben.   
 
Im Vorfeld gab es allerdings etliche Zweifler.
"So was wollen die Jagdreiter nicht".  "Unsere Pferde sind nicht geimpft" und ähnliches gab es zu bedenken.
Nichts destro trotz fand die Veranstaltung statt und der Erfolg war überwältigend.
Nicht nur das Wetter spielte mit, nein, trotz Urlaubszeit gab es fast 30 Nennungen pro Prüfung. 
Und auch die Zuschauer ließen nicht auf sich warten.

Nach der Begrüßung gegen 9.30 Uhr startete dann die Rheinlandmeute mit Ihren Foxhounds zur ersten Schauschleppe über das Vielseitigkeitsgelände.

Danach war ein Gruppengeländeritt ausgeschrieben. Der ideale Start für Pferde und Reiter, die das Vornewegreiten sonst nicht gewohnt sind. Hier konnten sie sich mit einem Partner zusammen tun der sie sozusagen über die Strecke zog, um es dann am Nachmittag in der Einzelprüfung auch alleine zu versuchen. 

Ergebnis Jagdreiterprüfung Gruppenritt

Fast alle Gruppenreiter starteten dann auch in der Einzelprüfung und bis auf drei kamen alle ins Ziel.
Damit haben die Jagdreiter einmal mehr bewiesen, dass sie auch diesen Anforderungen mehr als gewachsen sind.

Ergebnis Jagdreiterprüfung Einzelritt 
 
Insgesamt wurde hier Sport auf hohem Niveau geboten, denn die von Jörg Grün gebaute Strecke war mehr als anspruchsvoll.
Auf einer Länge von über 1200 m mit 10 (Gruppenritt) bzw. 15 festen Hindernissen, einem kleinen Wall mit Aufsprung, einem Wasserdurchritt, in den Wald hinein- und wieder herausspringen und der Tempovorgabe von 400 m (Gruppenritt) bzw. 450 m pro Minute, musste hier sehr konzentriert und flott geritten werden. 
Das dabei alle Reiter und Pferde wohlbehalten nach Hause kamen, spricht für die Qualität des Starterfeldes.
So kamen weder das anwesende Rote Kreuz Kaisersesch, noch Tierärtztin Andrea Schröder aus Mengerschied zum Einsatz.
Diesen sei an dieser Stelle noch einmal herzlichst für Ihren Einsatz gedankt.
 
Wärend der Mittagspause ergriff "Friedhelm von der Marwitz", im roten Rock ganz Schleppjagdreiter, das Wort und erzählte von der Tradition und der Entstehung des Jagdreitens und das dieses heute völlig unblutig verläuft, im Gegensatz zur Meinung vieler Unkundiger. Die Aufmerksamkeit des Publikums war ihm dabei gewiss.
In diesem Zuge wurde den interessierten Zuhörern anschließend durch Dr. Weiler fachkundig ein Jagdpferd vorgestellt.
Für die Beköstigung sorgte der Imbisswagen Schweitzer, sowie Walter Hermanspahn und seine fleißigen Frauen mit belegten Brötchen, Kaffe und Kuchen. Am Getränkepavillon konnte man mit allerlei Erfrischendem seinen Durst löschen und im Umfeld hatten einige Verkaufs- und Infostände ihr Domiziel aufgeschlagen.

Ein weiteres Highlight war natürlich die Schauschleppe am frühen Nachmittag, bei der die Rheinlandmeute und die Vogelsbergmeute gemeinsam schleppten.
Kommentiert wurde das Ganze von Dr. Michael Weiler, dem 1. Vorsizenden der Vogelsbergmeute, der spontan als Moderator für den verhinderten Stefan Entel eingesprunden war.
Mehre hundert Zuschauer verfolgten gespannt das Geschehen. Dabei war die komplette Jagdstrecke einsehbar und unter den Klängen der Tromp de Chass Eifel kam echte Jagdstimmung auf.



Beim anschließenden Curre der Hunde stellte Dr. Weiler diese dann mit hohem Sachverstand dem Publikum vor.  Für viele Zuschauer war es die Gelegenheit, Hunde einmal in Ihrem natürlichen Verhalten in der Meute zu beobachten, wobei der ungewohnte Geruch des Rinderpansen, den die Hunde zur Belohnung und als Anteil an Ihrer Jagdteilnahme bekommen, so manchem Unkundigen den Atem verschlug.  
Hier möchten wir es nicht versäumen, der Rheinlandmeute, der Vogelsbergmeute, den Equipagen, Herrn Dr. Weiler und den Bläserinnen und Bläser der Tromp de Chass Eifel für Ihre unentgeltliche Teilnahme an diesem Envent herzlich zu danken. Ohne diesen Einsatz wäre die Veranstaltung finanziell nicht zu stemmen gewesen. 

Nach der Siegerehrung zur Einzelprüfung gegen 16.30 Uhr, klang die Veranstaltung dann gemütlich aus. 

Unser ganz besonderer Dank geht an Hannelore Reuter und Jörg Grün, die nicht nur Ihre Anlage zur Verfügung stellten, sondern auch das Richteramt ausübten und an der Organisation maßgeblich beteiligt waren. 
Ebenso gilt unser Dank den ehrenamtlichen Helfern des RJMV, sowie dem Hufschmied Jochen Neuhaus und natürlich allen aktiven Teilnehmern, die uns einen tollen Sport gezeigt haben und so den "Sport in Rot" einem breiten Publikum näher bringen konnten.
Nicht zu vergessen die Sponsoren der Ehrenpreise, Achim Leclerc, Walter Hermanspahn, die Rheinlandmeute, die Reiter Prisma (war mit einem Infostand zugegen), die Fa. Sebamed und die Fa. Line Software GmbH.  

So kann auf eine Wiederholung im nächsten Jahr gehofft werden. 


Friedhelm Danscheid
     

 

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